USB-Connect 3.0

17. September 2016

USB-Connect 3.0

Die Datensicherung auf externe USB-Festplatten ist im Klein- und  Heimbüro (SOHO)  weit verbreitet und nicht nur bei den Anwendern von Z-DBackup beliebt.

Bei einem Backup auf externe USB Festplatten oder RDX-Laufwerke ist es zum Schutz der Daten besonders wichtig, dass das Backupmedium nicht dauerhaft mit dem PC verbunden ist, sondern nur während des Backupvorgangs an den PC angeschlossen wird.

Leider sieht die Praxis aber ganz anders aus, die externen Festplatten werden zwar (hoffentlich) täglich gewechselt, bleiben aber am Computer angesteckt. Bei den USB RDX-Laufwerken, die immerhin einen elektromechanischen Auswurf besitzen, bleibt nicht selten das neue Medium bis zur nächsten Datensicherung über Nacht im Laufwerk.

Dieses Vorgehen ist ein gefundenes Fressen für Verschlüsselungstrojaner. Hat man sich einen Vertreter dieser übelsten Plagen eingefangen, verliert man nicht nur seine Daten, sondern auch gleich das komplette Backup (und hoffentlich nur das vom Vortag) .

Der automatiche USB-Connect 3.0 Schalter

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Schattenkopien schützen

2. August 2016

crypt-Virus

Nicht erst seit Locky ist Ransomware zu einer der übelsten Plagen für PC-Nutzer geworden. Die Schadprogramme verschlüsseln die Dateien, wie Fotos und Dokumente, und fordern dann von den entsetzten Nutzern ein Lösegeld. Um Ihre Erpressungs-Kulisse aufzubauen, löschen einige Crypt-Viren alle auf dem Windows-System vorhandenen Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien. Klar, wer zahlt schon ein Lösegeld, wenn er seine verschlüsselten Daten mit einem von Windows oder Z-VSScopy angelegten Wiederherstellungspunkt retten kann?

Das teuflische an den Verschlüsselungstrojanern ist, dass diese Übeltäter so genial einfach gestrickt sind und u. a. das Windows Kommandozeilen-Tool vssadmin.exe dazu missbrauchen, um die Schattenkopien zu löschen.

Böse Zungen behaupten deshalb, dass das Kommando vssadmin.exe mehr von Verschlüsselungs-Trojanern benutzt wird als von Administratoren, für die es ursprünglich gedacht war.

Relativ schnell tauchten dann auch einige Skripte im Internet auf, welche durch einfaches Löschen oder Umbenennen von vssadmin.exe die Schattenkopien vor dem Löschen schützen sollten. Der bekannteste Script dürfte der von Lawrence Abrams von bleepingcomputer.com sein.

Leider war die Sache nicht zu Ende gedacht worden, denn solche einfachen Tricks lassen sich in wenigen Sekunden mit dem Systemdatei-Überprüfungsprogramm (SFC.exe wieder abschalten. Dies soll jedoch Abrams‘ Verdienst nicht schmälern, der mit seinem Script gezeigt hat, das man das Spielfeld nicht tatenlos den Crypt-Viren überlassen sollte.

wmic.exe – Es geht noch dreister!

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Z-VSScopy ShadowExplorer

15. Juli 2016

ShadowExplorerDer Windows-Dienst Volume Shadow Copy Service (VSS) dient zur einfachen Erzeugung und Bereitstellung von Versionsständen, sogenannten Snapshots bzw. Schattenkopien. Am bekanntesten sollte aber seine Funktion zum Anlegen der Wiederherstellungspunkte sein, mit deren Hilfe man seinen Computer auf einen früheren Systemstatus (z.B. nach einer verunglückten Programminstallation) zurücksetzen kann.

Der Volumenschattenkopie-Dienst wurde bereits mit dem Betriebssystem Windows XP eingeführt und verrichtet in erweiterter Form auch unter Windows 10, von den meisten Anwendern unbemerkt, seine nützliche Arbeit.

Z-VSScopy ist ein einfach zu bedienendes Frontend für den Zugriff auf den Volume Shadow Copy Service (VSS) und ermöglicht nicht nur eine übersichtliche Verwaltung, sondern auch den direkten Zugriff auf auf einzelne Dateien und Verzeichnisse in den Schattenkopien.

In Verbindung mit dem Task-Scheduler Z-Cron lassen sich aber auch unkompliziert zeitgesteuerte Schattenkopien oder Systemwiederherstellungspunkte anlegen. Diese Kombination hat mir schon öfters den Tag gerettet, da ich, auch ohne mein Backup vom Vortag zu bemühen, auf versehentlich gelöschte Dateien oder Verzeichnisse schnell zugreifen konnte.

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Microsoft VSS Fehlerbehebung

14. Juni 2016

ration

[überarbeitet am 19.07.2016]

Unsere Programme Z-DBackup und Z-DATdump verwenden die von Microsoft bereitgestellten VSS-Komponenten, um konsistente Datensicherungen zu erstellen. Das Microsoft VSS-System ist seit Windows XP (SP2) fester Bestandteil des Windows-Betriebssystem.

Der Zugriff auf das VSS-System erfolgt duch das Modul Z-VSScopy, welches auch eine übersichtliche Verwaltung und einen ShadowExplorer, eine Explorer-Ansicht für die Dateien in der Schattenkopie, zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zu einigen anderen Backup-Lösungen installiert unsere Z-Software keine eigenen VSS-Writer, welche unter Umständen für Probleme sorgen können, wie im Internet häufig berichtet wird.

Für die Anwender unserer Z-Software verichtet das Microsoft VSS-System unbemerkt seine nützliche Arbeit. Jedoch kann es durch unsaubere Programminstallationen oder Computerabstürze anfällig für Störungen werden. Für diesen Fall enthalten Z-DBackup und Z-VSScopy eine nützliche Reparaturfunktion.

VSS-Fehlerbehebung

Die VSS-Technologie ist je nach Windowsversion teilweise sehr unzugänglich und für die Behebung von Fehlern im Betriebssystem werden schon gute Kenntnisse in der Systemadministration und der sichere Umgang mit der Kommandozeile vorausgesetzt. Die VSS-Reparaturfunktion von Z-DBackup kann Ihnen jedoch schon den größten Teil der Arbeit mit der Kommandozeile abnehmen.

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Surface Systemsicherung

18. Februar 2016

Schadensbild2Wer mit einem Windows Notebook oder Tablet mobil unterwegs ist, sollte auf keinen Fall auf eine vollständige Systemsicherung verzichten. Als Profi gehe ich sehr sorgsam mit meinen mobilen Computern um, aber auch als Fachmann ist man auch bei aller Vorsicht nicht von Missgeschicken ausgenommen.

Beim Herausnehmen meines Notebook-Rucksacks aus dem Kofferraum rutschte mein Surface 4 aus der nicht verschlossenen Tasche, freier Fall aus ca. 1 Meter, natürlich genau auf die Kante.

Reparaturkosten ca. 270 Euro + MwSt. Repariert wird dabei natürlich nichts, das Gerät wird komplett von Microsoft ausgetauscht.

Wesentlich aufwendiger kann es sein, die Arbeitsumgebung und Daten auf dem Surface wieder einzurichten. Das kann dann schon mal 1-2 Arbeitstage in Anspruch nehmen, es sei denn, eine komplette Systemsicherung ist vorhanden!

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Ransomware

24. Januar 2016

Infected Computer, Virus Alert.Ransomware, auch als Erpressungstrojaner, Kryptotrojaner oder Verschlüsselungstrojaner bekannt, sind Schadprogramme, mit deren Hilfe ein Eindringling eine Zugriffs- oder Nutzungsverhinderung der Daten sowie des gesamten Computersystems erwirkt. Dabei werden private Daten auf einem fremden Computer verschlüsselt, oder der Zugriff auf sie wird verhindert, um für die Entschlüsselung oder Freigabe ein „Lösegeld“ zu fordern (Wikipedia).

Leider gibt es mehrere Ansteckungsmöglichkeiten für Ransomware. Besonders heimtückisch für Firmen, sind Emails die den PC infizieren. Meist wird eine Rechnung vorgetäuscht. Wird der Anhang geöffnet, wird die Schadsoftware ausgeführt und der Rechner infiziert.

Eine tägliche Datensicherung  kann eine Infizierung durch einen Verschlüsselungstrojaner nicht verhindern, hält aber den Schaden in einem überschaubaren Rahmen.

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Noftfall Festplatte

24. Dezember 2015

iodd2531_2
Das IODD-2531 Festplattengehäuse ist ein externes Festplattengehäuse für 2,5“ Festplatten oder SSDs. Als besondere Funktion bietet das Festplattengehäuse die Möglichkeit, CD- oder DVD-Images (ISO, VHD und VMDK), die sich in einem Ordner auf der Festplatte befinden, über ein Display und ein am Gehäuse befindlichen Jog-Hebel ganz einfach auszuwählen.

Nach Auswahl einer Image-Datei wird das Festplattengehäuse als physisches Laufwerk erkannt. Dieses kann sogar zum Systemstart verwendet werden. Besonders im Kundendienst und in der Systemadministration leistet diese Funktion wichtige Dienste bei Installation, Update und Rettung von Windows-, Linux- und MacOS-Systemen.

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NAS Backup

6. November 2015

NAS – Sicherungskopien per Netzwerkfestplatte

Synology DS214Mit einem NAS (Network Attached Storage) können Sie einfach und schnell ihre Datensicherung im Heim- oder Büronetzwerk automatisieren.  Mit Z-DBackup sind Backups auf einem NAS schnell angelegt, und im Problemfall genügen dann wenige Mausklicks, um die Daten wiederherzustellen.

Grundsätzlich eignet sich jedes NAS für eine Datensicherung. Die Preise für die Geräte reichen von 140 € z.B. für eine Synology D115 bis weit über 1.500 € für die Profi-Modelle von QNAP, Synology oder Thecus, um nur einige der bekannten Hersteller zu nennen.

NAS sind besonders im Heimnetzwerk oft kleine „Alleskönner“ für den Einsatz von Multi-Media Anwendungen und unterstützen z.B. auch passwortgeschützte Freigaben. Eine Datensicherung sollte nicht unbedingt auf eine ungeschützte Netzwerkfreigabe erfolgen.

Nutzen Sie die Benutzerverwaltung  im NAS, um eine mit Usernamen und Passwort geschützte Netzwerkfreigabe speziell für Ihre Datensicherung zu erstellen. Damit schützen Sie Ihr Backup gegen unberechtigte Zugriffe, versehentliches Löschen, Viren und Cryptolocker.

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Festplattengehäuse für 2,5 Zoll Festplatten

27. September 2015

Inateck 2,5-Zoll USB 3.0 Festplatte Externes Gehäuse

 

Die kleinen schnellen USB 3.0 Festplatten sind nicht nur bei den Anwendern von Z-DBackup beliebt. Schwachstelle ist in meinen Augen jedoch die filigrane USB 3.0 Micro-B Buchse. Ich hatte bereits in einen Blogbeitrag über diverse Probleme mit dem Micro-B Anschluss berichtet.

Auf der Suchen nach einen entsprechenden Ersatzgehäuse bin ich auf die Firma Inateck gestoßen, die auch ein externes Festplattengehäuse mit USB 3.0 A-Buchse im Programm hat. Die USB3.0 A-Buchsen sind alleine durch ihre Größe oft besser verarbeitet und zeichnen sich durch eine stabilere, funktionale Konstruktion mit deutlich erhöhter Lebenserwartung aus.

Das 137mm x 85mm x 17mm große Inateck FEU3NS-1 Festplattengehäuse ist aus ABS-Kunststoff und kann handelsübliche 2,5 Zoll Festplatten (HDD/SSD) aufnehmen. Ein passendes USB-Anschlusskabel gehört zum Lieferumfang.

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LTO Bandkapazität

12. August 2015

LTO-BandmedienLTO Bandkapazität

Die Hersteller von LTO-Hardware und Medien verwenden die Dezimal-Präfixe Mega-, Giga- und Tera- in MB, GB und TB als Vielfache von 1000, wie es bei internationalen Maßeinheiten üblich ist,  um die Speicherkapazität und Geschwindikeit ihrer Produkte anzugeben.

Windows (aber auch einige Linux-Derivate) benutzt jedoch die Angaben MB, GB und TB für den Binärpräfix (das Vielfache zur Basis 2), wie in der IT traditionell üblich war, was immer wieder für Verwirrung bei den Windows-Anwendern sorgt und uns immer wieder Anfragen im Support beschert.

Ein LTO-4 Band hat z.B. eine native Kapazität von 800 GB (800 * 1000 * 1000 * 1000 Byte) und wird unter Windows mit 745,05 GB richtig anzeigt. Die Differenz ergibt sich einfach aus dem nicht einheitlichen Gebrauch der Bezeichnung GB, weil die Hersteller der Bandmedien und das Windows Betriebsystem mit zwei unterschiedlichen Standards rechnen

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