LTO Bandkapazität

LTO-BandmedienLTO Bandkapazität

Die Hersteller von LTO-Hardware und Medien verwenden die Dezimal-Präfixe Mega-, Giga- und Tera- in MB, GB und TB als Vielfache von 1000, wie es bei internationalen Maßeinheiten üblich ist,  um die Speicherkapazität und Geschwindikeit ihrer Produkte anzugeben.

Windows (aber auch einige Linux-Derivate) benutzt jedoch die Angaben MB, GB und TB für den Binärpräfix (das Vielfache zur Basis 2), wie in der IT traditionell üblich war, was immer wieder für Verwirrung bei den Windows-Anwendern sorgt und uns immer wieder Anfragen im Support beschert.

Ein LTO-4 Band hat z.B. eine native Kapazität von 800 GB (800 * 1000 * 1000 * 1000 Byte) und wird unter Windows mit 745,05 GB richtig anzeigt. Die Differenz ergibt sich einfach aus dem nicht einheitlichen Gebrauch der Bezeichnung GB, weil die Hersteller der Bandmedien und das Windows Betriebsystem mit zwei unterschiedlichen Standards rechnen

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USB 3.0 RDX-Laufwerk

RDX-Laufwerk

Im professionellen Umfeld sollten auch professionelle Backup-Medien zum Einsatz kommen.  Eine echte Alternative zu normalen USB-Festplatten sind  RDX-Laufwerke.  Das RDX-System besteht aus dem RDX-Laufwerk (RDX Dock genannt) und aus RDX-Medien.  Beim RDX Dock handelt es sich im Prinzip um einen den Bandlaufwerken anderer Backupformate nachempfundenen, Festplattenwechselrahmen mit einer Medienauswurfautomatik und extrem robusten Kontakten, welche für mindestens 5000 Medienwechsel geeignet sind. Das RDX-System ist somit ein (klassischer) Wechseldatenträger bzw. ein Wechselplattensystem mit herausnehmbaren Medien.

RDX-USB 3.0

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Windows NAS

Thecus-Windows-NASWindows NAS-Server von Thecus

Die neuen NAS-Systeme der W-Serie von Thecus setzen auf Windows als Betriebssystem. Die Geräte werden mit einen Windows Storage Server 2012R2 Essentials geliefert. Zielgruppe der W-Serie sind hauptsächlich kleine Firmen.

Thecus bietet zur Zeit die Modelle W2000, W4000 und W5000 an, wobei die erste Ziffer für die Anzahl der einsetzbaren Festplatten steht. Das NAS W5000 arbeitet mit einen Intel-Atom-D2550-Prozessor und die beiden kleineren Modelle benügen sich mit einen Intel Atom D2701.

Alle drei Modelle verfügen über 2 GB DDR3-RAM und werden mit vorinstallierten Windows Betriebssystem ausgeliefert. Als Bootmedium kommt bei der  W5000 eine SSHD und bei W4000 und W2000 eine SSD zum Einsatz. Das Boot-Laufwerke ist von den Laufwerksschächten unabhängig und ermöglichen eine einfach Konfiguration und Integration. Die NAS-Systeme werden u.a ohne Festplatten geliefert und können mit 2,5″ oder 3,5″ Platten bestückt werden.

 

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Datensicherung auf USB-Stick

SanDisk-USB3-Stick-4Wer einen USB-Stick zur Datensicherung einsetzen möchte, sollte auf Qualität bzw. auf den Hersteller achten. Das Schnäppchen vom Discounter ist in der Regel für eine Datensicherung nicht geeignet, denn schnelle, hochwertige und zuverlässige USB-Sticks kosten kaum merklich mehr.

Ein für die Datensicherung geeigneter USB 3.0 oder 3.1 Stick ist z.B. der Cruzer Extreme von SanDisk. Der Hersteller verspricht eine eingeschränkte Langzeitgarantie. Der Cruzer Extreme wird in den Varianten 16 GB, 32 GB oder 64 GB angeboten und ist abwärtskompatibel mit USB 2.0.

SanDisk 64 GB USB 3.1 Stick Cruzer Extreme

Der Stick fühlt sich sehr wertig an und macht einen stabilen Eindruck. Die Oberfläche ist aus mattem Kunststoff, lediglich der Schieber, um den USB Stecker rein und raus schieben zu können, ist aus Hochglanz-Kunststoff.

Der Schiebe-Mechanismus selber wirft sofort die Frage auf, ob er bei der von Sandisk gewährten Langzeitgarantie ein Problem werden könnte.

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NAS Geschwindigkeit

NAS -3DEinfach gesagt ist ein NAS-System ein Speichermedium mit Netzwerkanschluss, womit Daten zentral gespeichert werden und über das Netzwerk verfügbar sind.

Preiswerte NAS-Systeme, fast egal von welchem Hersteller, kommen meistens mit einer Mini-CPU, und als Betriebssystem werkelt ein proprietäres Linux-System. Highlight sind oft der Gigabit-Netzwerkanschluss und vielleicht ein zusätzlicher USB 3.0 Port.

Die Geräte sind meistens kleine Alleskönner bzw. Medien-Server und der Einsatz im privaten Umfeld bzw. in kleinen SOHO-Netzwerken macht durchaus Sinn.

Oft ist aber die Leistung wie auch der Preis bescheiden! Nun, man kann nicht alles haben!

Ich freue mich jedes Mal über Supportanfragen, warum denn diese kleinen Systeme keinen Datendurchsatz von 125 Megabyte pro Sekunde haben und ob vielleicht unsere Z-Software fehlerhaft wäre, denn schließlich hätte das Gerät ja einen Gigabit-Netzwerkanschluss!

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